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	<title>Politik &amp; Gesellschaft Archive - Clarenbachwerk</title>
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	<title>Politik &amp; Gesellschaft Archive - Clarenbachwerk</title>
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		<title>Gesprächskreis Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/gespraechskreis-nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2023 23:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gesellschaftlich wichtiges Thema ist "Nachhaltigkeit", zu dem wir aktuell viele Veranstaltungen, Vorträge, Workshops anbieten. Bei einem Gesprächskreis in Haus Andreas stellten wir die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele vor.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unserem ersten Gesprächskreis zum Thema Nachhaltigkeit im Haus Andreas stellten wir die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele vor. Bei Kaffee und Kuchen diskutierten die Teilnehmerinnen, was jede/r Einzelne im Kleinen dafür tun kann.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-5528" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2-300x300.jpg&nocache=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2-300x300.jpg&nocache=1 300w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2-1024x1024.jpg&nocache=1 1024w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2-150x150.jpg&nocache=1 150w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2-768x768.jpg&nocache=1 768w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2-45x45.jpg&nocache=1 45w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2023/02/CBWK_Gespraechskreis_2.jpg&nocache=1 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die weltweit eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene sichern sollen. Sie traten 2016 mit einer Laufzeit bis 2030 in Kraft. Die Nachhaltigkeitsziele gelten für alle Staaten. Sie sind im Einzelnen:</p>
<p><strong>Keine Armut: </strong>Armut in all ihren Formen und überall beenden.</p>
<div>
<p><strong>Kein Hunger: </strong>Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Gesundheit und Wohlergehen: </strong>Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Hochwertige Bildung: </strong>Bildung für alle: inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Geschlechter-Gleichheit: </strong>Gleichstellung der Geschlechter erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Sauberes Wasser und Sanitär-Einrichtungen: </strong>Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Bezahlbare und saubere Energie: </strong>Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern.</p>
</div>
<div><strong>Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: </strong>Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle – dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.</div>
<div><strong>Industrie, Innovation und Infrastruktur: </strong>Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen.</div>
<div>
<p><strong>Weniger Ungleichheiten: </strong>Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Nachhaltige Städte und Gemeinden: </strong>Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Nachhaltiger Konsum und Produktion: </strong>Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Maßnahmen zum Klimaschutz: </strong>Sofortmaßnahmen ergreifen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Leben unter Wasser: </strong>Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Leben an Land: </strong>Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: </strong>Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zum Recht ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.</p>
</div>
<div><strong>Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: </strong>Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grußwort der Geschäftsführung 2023</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/grusswort-der-geschaeftsfuehrung-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2023 14:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden, ehrenamtlich Tätigen und allen, die dem Clarenbachwerk verbunden sind, wünschen wir ein glückliches Jahr 2023! Hier Rückblick und Vorausschau der Geschäftsführung auf das kommende Jahr.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf 2023! Wir wünschen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Angehörigen, unseren Mitarbeitenden und ehrenamtlich Tätigen und allen, die dem Clarenbachwerk verbunden sind, ein glückliches und gesundes Jahr 2023! Hier finden Sie einen Rückblick und die Vorausschau der Geschäftsführung auf das kommende Jahr.</p>
<div></div>
<div>Vor einem Jahr waren wir noch intensiv mit den Corona-Auswirkungen und Baumaßnahmen beschäftigt und hofften, 2022 endlich in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Doch das vergangene Jahr hielt neue große Herausforderungen bereit. Am 24. Februar platzte die Nachricht vom Angriff auf die Ukraine in die Vorbereitungen für Weiberfasnacht. Wir haben erlebt, dass Sorge und Mitgefühl mit den Leidtragenden – insbesondere bei der älteren Generation und bei Mitarbeitenden, die in ihren Herkunftsländern vielleicht selbst Krieg und Flucht erlebt haben – freudige Momente dennoch nicht ausschließen müssen.</div>
<div>Diese Haltung – sich mit Krisen auseinanderzusetzen und dabei Selbstfürsorge und den eigenen Gestaltungsspielraum nicht zu vergessen – begleitet uns weiterhin. Sie hat uns in der Pandemie gestärkt und hilft uns auch bei weiteren Herausforderungen wie Klimawandel, Energiekrise oder Inflation. Vieles können wir nicht beeinflussen – einiges aber liegt auch in unserer Hand. Daher haben wir uns vielfach gefragt: Wie möchten wir uns für die Zukunft aufstellen? Ein Leitgedanke dazu lautet: „Räume eröffnen“.</div>
<div>Das galt zunächst einmal für die physischen Räume: Im Sommer haben wir endlich alle Bauarbeiten im Clarenbachwerk abgeschlossen. Unser Dank gilt Ihnen allen für Ihre Geduld, Nachsicht und Unterstützung während der Baueinschränkungen. Die Freude an den neuen, ansprechend ausgestatteten Räumen ist groß, es sind viele neue Begegnungsstätten entstanden. Unseren Handlungsspielraum konnten wir nutzen, indem wir im Service-Wohnen Menschen aus der Ukraine aufgenommen haben – auch die betreuende Caritas nutzt Räume auf unserem Campus.</div>
<div>Auch im übertragenen Sinn spielen „Räume“ eine Rolle: Nach Pandemie und Bauphase wollen wir uns wieder mehr öffnen und die Einrichtungen neu mit Ideen füllen. Dafür wollen wir eine Kultur des Austauschs stärken: Was braucht wer? Wir freuen uns, wenn Sie sich dabei einbringen! 2022 kehrte das Leben in unsere Häuser zurück, die Freude an der Gemeinschaft ist überall greifbar. Das gilt für Feiern wie Karneval, die Einweihung im HPH, unser Sommerfest bis zu den Weihnachtsfeiern, aber auch für alle sonstigen Aktivitäten. Beim Ehrenamtstag der Stadt Köln kamen wir mit vielen neuen Interessierten und Organisationen ins Gespräch. Das hat uns bestärkt, unseren eigenen Ehrenamtstag zu öffnen und das Ehrenamt weiterzuentwickeln.</div>
<div>Verschiedene Menschen aus unserem Werk sind in diesem Jahr mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen und haben uns inspiriert: Bei einer Lesung im Clarenbachwerk stellte die ehemalige Geschäftsführerin Doris Röhlich-Spitzer ihre Biografie „Traust du dir das zu? Mein Leben in der Altenpflege“ vor. Abdul Ghafoor, Gast der Tagespflege, berichtete in den Medien über sein Leben als früherer Spieler der afghanischen Fußballnationalmannschaft und bei Fortuna Köln. Mara Sophie Löhr, Bewohnerin des Frida Kahlo Hauses, erzählte in ihrem Buch „Der kurze Moment für die Ewigkeit“, wie sie sich nach einer Hirnblutung zurück ins Leben kämpfte. Beim Kunstwerk „Bosporus“, das im Haus Andreas präsentiert wurde, haben 13 Teilnehmende des Kunstforums im Frida Kahlo Haus mit Künstler Christian Kromath eine Collage erstellt, die die Verbindung von Menschen und Kulturen thematisiert. – All das zeigt, wie sehr die Menschen im Clarenbachwerk mit ihrer Biografie und Kreativität Inspiration, Kraft und Zuversicht spenden können!</div>
<div></div>
<div>Für 2023 haben wir uns viel vorgenommen: Es soll sich ein weiter Raum für alle auftun – für Bewohnerinnen und Bewohner, für ihre Angehörigen sowie für alle Mitarbeitenden und ehrenamtlich Tätigen. Fachlich wollen wir uns zu einem Kompetenzentrum für unterschiedliche Pflege-Schwerpunkte weiterentwickeln. Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner wünschen wir uns, dass sie das Clarenbachwerk als Lebensraum empfinden, an dem sie gleichermaßen Geborgenheit und Erfüllung erfahren. Sie sollen ein größeres Angebot von Aktivitäten und Menschen vorfinden und sich als Teil davon fühlen.</div>
<div></div>
<div>Mit den Angehörigen als weiterem Teil der Hausgemeinschaft wollen wir Kommunikation und Dialog intensivieren – u. a. mit einem regelmäßigen Newsletter. Für ein breites, qualitativ hochwertiges Angebot in 2023 haben wir uns auf ein einrichtungsübergreifendes Programm zu bestimmten Themen verständigt. Es soll „Kopf, Herz und Hände“ ansprechen und den Menschen, die bei uns leben, ermöglichen sich kreativ auszudrücken, vielleicht neue Fähigkeiten und Interessen zu entdecken. Denn Entwicklung ist für uns alle bis zum Lebensende möglich!</div>
<div></div>
<div>Dieses Programm wird für je vier Monate unter einem bestimmten Thema stehen und monatlich per Newsletter, Aushänge und Flyer verbreitet werden. Das erste große Thema 2023 ist „Nachhaltigkeit“. Hier wollen wir uns mit Klimaanpassung,<br />
Energiesicherung und Zukunftsfähigkeit beschäftigen und überlegen, was wir beitragen können. Denn wir sind alle Teil der Welt, in der wir leben – und können Teil der Lösung sein. Als Betrieb stellen wir uns energetisch neu auf und prüfen viele verschiedene Maßnahmen. Als Einzelne und in der Gruppe können wir uns informieren, austauschen oder selbst nachhaltige Produkte herstellen. Wir freuen uns schon sehr auf die vielen kreativen Ideen und sind gespannt auf Ihre Resonanz!</div>
<div>Zum Schluss wollen wir Ihnen unsere Wertschätzung und unseren großen Dank übermitteln. Danke, dass Sie da sind, dass Sie sich interessieren, sich einbringen und ein Teil des Clarenbachwerks sind! Auch in schwierigen Zeiten ist der starke Zusammenhalt hier überall spürbar und ermutigt uns, mit Hoffnung ins neue Jahr zu blicken. Veränderungen und Anpassungen – seien es von außen erforderliche oder von innen angestoßene – brauchen ihre Zeit, sie sind manchmal mit Unannehmlichkeiten, Missverständnissen und Mühen verbunden. Auch Ideen und gute Entwicklungen brauchen Zeit um zu reifen – und die Unterstützung aller. Deshalb danken wir Ihnen für Offenheit, für Feedback und Solidarität, auch wenn es mal irgendwo (noch) nicht rundläuft.</div>
<div>Nun wünschen wir Ihnen allen und Ihren Familien, auch im Namen des Vorstands, einen guten Start in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2023!</div>
<div></div>
<div>Herzlich, die Geschäftsführung des Clarenbachwerks</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Corona-Schutzmaßnahmen</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/aktuelle-regeln-zum-corona-schutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 09:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier informieren wir Sie über aktuelle Bestimmungen der Coronaschutzverordnung zu Besuchen, Infektionsschutz und Schnelltests im Clarenbachwerk. Bei Fragen sprechen Sie bitte die jeweilige Einrichtungs- oder Pflegedienstleitung an!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da das Corona-Virus für alte und pflegebedürftige Menschen ein erhöhtes Risiko für Gesundheit und Leben mit sich bringt, müssen Pflegeeinrichtungen besondere Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag des Virus zu erschweren und Infektionsketten früh zu durchbrechen. Gleichzeitig haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Wir möchten sie vor sozialer Isolation bewahren, da damit ebenfalls eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung verbunden wäre. Es gilt also das richtige Maß an Schutzvorkehrungen zu finden, das Besuche in den Pflegeeinrichtungen zulässt, gleichzeitig aber die Gefährdung so weit wie möglich reduziert.</p>
<p>Laut aktuellen Verordnungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, dem Infektionsschutzgesetz und den aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) gelten folgende Regelungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Besuche<br />
</strong></p>
<ul>
<li><strong>Alle Besucherinnen und Besucher </strong>benötigen einen tagesaktuellen negativen <strong>PoC-Schnelltest </strong>von einem zertifizierten Testzentrum. Alternativ bieten wir die PoC-Testung vor Ort an.</li>
<li>Alle Besucherinnen und Besucher müssen in öffentlichen Bereichen eine FFP2-Maske<strong> </strong>tragen.</li>
<li>Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, soweit möglich, zu allen anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.</li>
<li style="list-style-type: none;"></li>
</ul>
<p><strong>Besuche</strong></p>
<ul>
<li><strong>Alle Besucherinnen und Besucher </strong>benötigen einen tagesaktuellen negativen <strong>PoC-Schnelltest </strong>von einem zertifizierten Testzentrum. Alternativ bieten wir die PoC-Testung vor Ort an.</li>
<li>Alle Besucherinnen und Besucher müssen in öffentlichen Bereichen eine FFP2-Maske<strong> </strong>tragen.</li>
<li>Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, soweit möglich, zu allen anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schnelltest</strong></p>
<p>Unser Testzentrum im Haus Andreas ist für Sie geöffnet. Sie erreichen das Testzentrum ausschließlich über den Parkplatz neben dem Haus Andreas. Alle Besucherinnen und Besucher können sich innerhalb der Öffnungszeiten jederzeit und ohne Termin testen lassen:</p>
<p>Montag, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr<br />
Dienstag, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr<br />
Mittwoch, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr<br />
Donnerstag, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr<br />
Freitag, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr<br />
Samstag, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr<br />
Sonntag, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr</p>
<p>Die aktuelle Verordnung der Coronaschutzverordnung für Pflege und Besuche im Wortlaut finden Sie hier:<br />
<a href="https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/220601_coronaaveinrichtungen.pdf">https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/220601_coronaaveinrichtungen.pdf</a></p>
<p><strong>Bei Rückfragen oder Unsicherheiten sprechen Sie bitte die jeweilige Einrichtungs- oder Pflegedienstleitung jederzeit an!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/aktuelle-regeln-zum-corona-schutz/">Aktuelle Corona-Schutzmaßnahmen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net">Clarenbachwerk</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lesung: Ein Leben in der Pflege</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/lesung-ein-leben-in-der-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 20:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cbwkwp.jenero.net/?p=5100</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zu einer Lesung aus ihrem Buch "Traust du dir das zu? Mein Leben in der Altenpflege“ (erschienen im edigo Verlag) besuchte Doris Röhlich-Spitzer, die frühere Geschäftsführerin des Clarenbachwerks, Anfang April unser Haus Andreas.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/lesung-ein-leben-in-der-pflege/">Lesung: Ein Leben in der Pflege</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net">Clarenbachwerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einer Lesung aus ihrem Buch &#8222;Traust du dir das zu? Mein Leben in der Altenpflege“ (edigo Verlag) besuchte Doris Röhlich-Spitzer, die frühere Geschäftsführerin des Clarenbachwerks Anfang April unser Haus Andreas. Hier wurde sie herzlich von der aktuellen Geschäftsführung und dem Vorstand begrüßt (Foto von links nach rechts: Vorstand Dr. Ernst Fey, Geschäftsführerin Ursula Meeth, Geschäftsführer Hans-Peter Nebelin, Doris Röhlich-Spitzer, Irina Rasimus und Verlagsmitarbeiterin Michaela Kirmes). Im großen Saal lauschte das Publikum aus Auszubildenden, Mitarbeitenden und ehemaligen Mitstreitenden einigen Auszügen aus dem Buch und den Fragen von Irina Rasimus an die Autorin.</p>
<div class="">
<p>Die Biografie von Doris Röhlich-Spitzer spiegelt nicht nur bundesdeutsche Geschichte, sondern enthält neben anekdotischen Erzählungen auch viele wissenswerte Informationen zur Entwicklung der Pflege in Deutschland – und ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Beruf. Das Publikum war begeistert.</p>
<p>Die Einführung der Altenpflege als eigenständiges Berufsbild und die folgenden Gesetzesänderungen hat Doris Röhlich-Spitzer sämtlich miterlebt – und bestmöglich in den Arbeitsalltag integriert: „Immer, wenn ich den Eindruck hatte, es wird zu eng, unscharf, ungerecht, habe ich mich zur Wehr gesetzt. Da habe ich mich meinen Mitarbeitenden gegenüber verpflichtet gefühlt. Trotz allem wollte ich immer, dass wir richtig gute Arbeit leisten – die uns anvertrauten Menschen so gut pflegen, wie es ihnen zusteht. Ich wollte dazu beitragen, dass sich die Dinge zum Positiven verändern, Stück für Stück.“ Sie kommentiert die Auswirkungen kritisch, aber konstruktiv und fordert Bedingungen, die eine menschliche, ganzheitliche Pflege ermöglichen. <br class="" /><br class="" />Mit ihrer Geschichte will sie den Mitarbeitenden in der Pflege Mut machen, trotz schwieriger Umstände empathisch zu bleiben und die Herausforderungen täglich neu anzunehmen. Sie wirbt mit viel Herzenswärme für ihren Beruf und möchte Neu- und QuereinsteigerInnen dafür begeistern.Die Biografie wird ergänzt durch zahlreiche Fotos und aktuelle Hintergrundinfos zu Ausbildung, Gesetzen und Rahmenbedingungen der Pflege. (Fotos: Ludolf Dahmen)</p>
<div class=""><br class="" /><strong>Doris Röhlich-Spitzer: &#8222;<a href="https://www.edigo-verlag.de/buecher/10/traust-du-dir-das-zu-mein-leben-in-der-altenpflege-1-detail" target="_blank" rel="noopener">Traust Du dir das zu? Mein Leben in der Altenpflege</a>“</strong> (edigo Verlag GmbH, Köln), 1. Auflage 2021. 256 Seiten mit 22 Farb- und s/w-Abbildungen, Paperback 20,00 € | ebook 15,99 €. ISBN 978-3-949104-05-3</div>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere Auszubildende im Radio-Interview</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/unsere-auszubildende-oumaima-beim-wdr-radio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 22:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cbwkwp.jenero.net/?p=4979</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Pflege ist mein Traumberuf“, sagt Oumaima (22), vor zweieinhalb Jahren aus Marokko nach Deutschland gekommen. Über ihre generalistische Ausbildung an der Pflegeschule im Clarenbachwerk erzählte sie Moderatorin Elif Şenel (re) im WDR-Radio.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/unsere-auszubildende-oumaima-beim-wdr-radio/">Unsere Auszubildende im Radio-Interview</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net">Clarenbachwerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Pflege ist mein Traumberuf“, sagt Oumaima (22), vor zweieinhalb Jahren aus Marokko nach Deutschland gekommen. Über ihre generalistische Ausbildung an der Pflegeschule im Clarenbachwerk erzählte sie Moderatorin Elif Şenel (re) im WDR-Radio in der Sendung &#8222;Neugier genügt&#8220;.</p>
<p>Wer sich den Beitrag anhören möchte, findet ihn in der WDR-Mediathek unter: <a href="http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/audio-junge-pflegekraefte-in-der-ausbildung-100.htm">www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/audio-junge-pflegekraefte-in-der-ausbildung-100.htm</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/unsere-auszubildende-oumaima-beim-wdr-radio/">Unsere Auszubildende im Radio-Interview</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net">Clarenbachwerk</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr generalistische Pflegeausbildung</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/ein-jahr-generalistische-pflegeausbildung-fuenf-erfahrungsberichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 23:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cbwkwp.jenero.net/?p=4803</guid>

					<description><![CDATA[<p>Preisfrage: Was meint Generalistik? Seit 2020 gibt es die einheitliche Ausbildung in Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. Sehr bekannt scheint das neue Angebot noch nicht zu sein, meinen die Auszubildenden, die hier ihre Erfahrungen teilen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der einheitlichen Ausbildung in Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege erwerben die examinierten Pflegefachleute nach drei Jahren einen EU-weit anerkannten Abschluss und können in allen Pflegebereichen arbeiten. Der Leiter unserer Pflegeschule, Klaus Strimmer, hat die generalistische Ausbildung vor einem Jahr eingeführt und ist davon überzeugt: „Es ergibt sich ein breitgefächerteres und noch professionelleres Berufsbild, was den Pflegeberuf insgesamt aufwertet.“ Die angehenden Pflegefachkräfte schließen ihren Ausbildungsvertrag zwar mit einem Träger aus einem der drei Pflegebereiche. Während der drei Jahre durchlaufen sie aber Praxisphasen in der ambulanten und stationären Altenpflege, in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, psychiatrischen Einrichtungen und im Kinderpflegebereich.<br />
Verschiedentlich wurde die Sorge laut, dass Auszubildende in andere Bereiche „abwandern“ könnten. Klaus Strimmer teilt diese Sorge nicht: „Wir wollen unseren Auszubildenden bewusst alle Möglichkeiten offen lassen. Durch die neue Ausbildung können sie vielfältige Erfahrungen sammeln und anschließend noch Zusatzabschlüsse machen. Die Säuglingspflege erfordert zum Beispiel eine zweijährige Weiterbildung.“ Die Auszubildenden könnten genauer herausfinden, welcher Bereich ihnen wirklich liegt, und entschieden sich dann umso bewusster für die Altenpflege, das Krankenhaus oder die Arbeit mit Kindern.</p>
<p>Die fünf Auszubildenden, die hier zu Wort kommen, kamen über die unterschiedlichsten Wege zur Generalistik. Je nach Persönlichkeit und Herangehensweise empfinden sie die Pflegebereiche anders und berichten über die Vorteile, die sich aus ihrer Sicht jeweils ergeben.</p>
<p><strong><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-4814 size-full" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_DR.jpg&nocache=1" alt="" width="400" height="500" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_DR.jpg&nocache=1 400w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_DR-240x300.jpg&nocache=1 240w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />David Robertz</strong><br />
David ist 24 Jahre und macht seine Ausbildung beim ambulanten Pflegedienst Sonnenuhr in Porz.</p>
<p>Über meinen Vater kam ich zunächst zu einer Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik und wollte parallel mein Fachabitur machen. Allerdings hatte ich versäumt mich vorher zu fragen: Was könnte mir Spaß machen, was liegt mir? Schließlich habe ich die Ausbildung noch vor der Prüfung abgebrochen, weil ich nicht mit Herzblut dabei war. Mir haben Intuition und Kreativität gefehlt.<br />
Von Freunden hatte ich gehört, dass sie in der Pflege tätig sind, in Altenheimen oder im Krankenhaus. Am Anfang war ich skeptisch: Ist das nicht nur „Hinternabwischen“? Ich wollte aber herausfinden, was genau dahinter steckt und habe selbst ein Praktikum gemacht. Da ich ein empathischer und sozialer Mensch bin, habe ich schnell festgestellt, dass mir Pflege ultraviel Spaß macht: Die medizinischen Hintergründe, zu verstehen, was im Körper, in der Psyche und im Geist abgeht. Und auch einfach Menschen zu helfen.<br />
Nach dem Praktikum habe ich fünf Monate als ungelernter Pflegehelfer gearbeitet und wurde gefragt, ob ich nicht eine Ausbildung in der Generalistik machen wollte. Ich habe mich dann über die Vor- und Nachteile informiert. Manche Dinge laufen vielleicht noch nicht so rund, aber das Konzept – die Wahlfreiheit zwischen Altenpflege, Krankenpflege und mit einer Weiterbildung auch in der Kinderkrankenpflege – hat mich überzeugt.<br />
Neben dem ambulanten Pflegedienst habe ich nun auch die stationäre Altenpflege kennengelernt. Das war schön, aber der ambulante Dienst liegt mir mehr. Mal schauen, was Krankenhaus und Kinderpflege bringen. Dieser mehrfache Arbeitsplatzwechsel ist zwar stressig, aber auch bereichernd. Wann sieht man schon mal eine Kinderklinik?<br />
Ich finde es wichtig zu vermitteln, was bedeutet das eigentlich: Ich pflege eine Person. Pflegefachkraft zu sein. Viele glauben ja, Pflegekräfte hetzen durch den Tag und bringen einfach die Leute ins Bett. Sie können nicht differenzieren, weil man draußen zu wenig über diesen Beruf hört. Der Job ist anstrengend, ja, aber viele wichtige Arbeiten und Hintergründe – das Dokumentieren, anatomische und medizinische Kenntnisse, psychologische Aspekte – werden oft vergessen. Auch die neue generalistische Ausbildung kennen viele noch gar nicht.<br />
Das Schönste an unserer Arbeit ist sicherlich die Dankbarkeit, die man zurückbekommt. Es sind ja nicht immer leichte Aufgaben: Wenn man zum Beispiel weiß, dass jemand bald stirbt und man ihn die letzte Zeit begleitet. Ich habe schon erlebt, dass ein Patient zehn Minuten nachdem ich ging starb. Meine Kollegin und ich hatten das schon geahnt und den Palliativdienst angerufen. Die Familie war uns dafür sehr dankbar.<br />
Ich kenne das selbst als Angehöriger: Meine Oma ist letztes Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Sie hatte nur drei Monate bis zu ihrem Tod, aber der Palliativdienst war immer für sie da. Was ich aus dieser Perspektive erlebt habe, möchte ich auch an andere weitergeben.</p>
<p><strong><br />
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Oumaima ist 22 Jahre alt und macht ihre Ausbildung im Haus Andreas im Clarenbachwerk.</p>
<p>Vor zweieinhalb Jahren bin ich aus Marokko nach Deutschland gekommen, um ein Jahr als Aupair zu arbeiten. Anschließend habe ich ein Praktikum in der Pflege gemacht, da ich schon meinen Großvater bis zu seinem Tod gepflegt habe. Im Clarenbachwerk waren die Leute sehr nett und lustig, ich habe viel mit den Bewohnern gespielt und mich mit ihnen unterhalten, selbst mit den dementen. Praktika zu machen halte ich für sehr wichtig – man erfährt sonst nicht, was dieser Beruf alles bietet.<br />
So kam ich zu der Ausbildung. Zunächst wusste ich gar nicht, dass in der Generalistik mehr medizinische Kenntnisse vermittelt werden. Es passte aber sehr gut für mich, da mein Vater auch Arzt ist. Infusion, Injektion, all das können wir lernen. Trotzdem hat mir die Arbeit im Krankenhaus nicht so gefallen: dort sind eher jüngere Patienten, die kommen und gehen. In der ambulanten Pflege immer mit dem Auto unterwegs zu sein, ist auch nicht meine Sache. Ich bin ein Familienmensch – ich finde es gut, mit alten Leuten den Tag im Heim zu verbringen.<br />
Unsere Bewohnerinnen und Bewohner brauchen nicht nur medizinische Anwendungen und Pflege, sondern auch Gefühl und Liebe. Sie haben viel erlebt, zum Beispiel den Krieg, und sie brauchen eine Art Familienatmosphäre. Wenn ich ihnen eine Geschichte erzähle, vergessen sie oft, dass ich sie wasche, und schämen sich nicht vor mir. Deshalb möchte ich eine Beziehung zu den alten Menschen aufbauen. Wenn sie glücklich sind, fühle ich mich selbst gut. Was ich außerdem gut finde: Sie korrigieren mein Deutsch sofort! Und sie erzählen viel von früher, man bekommt einfach mehr Informationen von alten Leuten.<br />
Ich bin ein Mensch, der immer einen Plan haben muss – dann gehe ich darauf los. Ich will auf jeden Fall hier in Deutschland bleiben und im Altenheim arbeiten, später noch eine Weiterbildung machen. Dieses Ziel hat sich aus der Corona-Pandemie ergeben: Einmal waren fast alle Mitarbeiter krank – nur die Einrichtungsleiterin, der Pflegedienstleiter, eine weitere Schülerin und ich waren noch da. Gemeinsam haben wir alles geschafft! Seitdem möchte ich selbst Richtung Einrichtungsleitung gehen.</p>
<p><strong><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-4815 size-full" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_BS.jpg&nocache=1" alt="" width="400" height="500" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_BS.jpg&nocache=1 400w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_BS-240x300.jpg&nocache=1 240w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Boris Saremba</strong><br />
Boris ist 51 Jahre und macht seine Ausbildung im Frida Kahlo Haus im Clarenbachwerk.</p>
<p>Vor dieser Ausbildung habe ich 15 Jahre bei einer Umzugsspedition gearbeitet. Ich war viel unterwegs und intensiv in Kontakt mit verschiedenen Menschen, teilweise in recht persönlichen Situationen. Das hat mir gefallen. Allerdings habe ich schon länger darüber nachgedacht, welchen Beruf ich bis zur Rente ausüben könnte. Zur Pflege hatte ich einen Bezug, da in meiner Familie Ärzte und Pflegekräfte sind und ich Zivildienst geleistet habe.<br />
Auf eine Zeitungsanzeige hin habe ich mich im Clarenbachwerk beworben und zunächst ein zweiwöchiges Praktikum im Frida Kahlo Haus gemacht – mein erster Praxiseinsatz. Von der Generalistik hatte ich noch nicht viel gehört, fand es aber reizvoll, das eigene Spektrum durch die verschiedenen Einblicke zu erweitern. Leider fällt die Pädiatrie etwas hinten runter, weil sie vom Gesetzgeber zusammengestrichen wurde und für die vielen Auszubildenden Plätze fehlen. Daher wird jetzt schon bei Kinderärzten, in Kitas und Inklusionsschulen gesucht.<br />
Momentan denke ich eher nicht daran, mit Kindern zu arbeiten – aber wer weiß, wie das nach der praktischen Erfahrung aussieht. Im Krankenhaus ist das Arbeiten ganz anders als in der stationären Langzeitpflege – ob es mir besser oder weniger gut gefällt, kann ich noch nicht sagen. Im Krankenhaus habe ich viel für die Behandlungspflege gelernt, in der stationären Langzeitpflege viel für die Grundpflege – auch interdisziplinär mit den Physio-, Logo- und Ergo-Therapeuten. Im Krankenhaus gibt es mehr Kontakt zu der medizinischen Abteilung, zumindest zu den Assistenzärzten – sofern sie einen mitnehmen und alles erklären. Ich hatte nie dieses Bild von der Pflege, dass es nur um „Hintern abwischen“ geht. Bei der Visite fühlt man sich allerdings nicht immer auf Augenhöhe.<br />
Dabei kommen der Pflege nach dem neuen Pflegeberufegesetz mehr Aufgaben zu. Wir erheben den Pflegebedarf, steuern den Pflegeprozess und die Qualität der Pflege. Gerade examinierte Pflegekräfte haben deutlich mehr Ahnung, auch durch die neue Ausbildung. Als examinierte Kraft hat man auch mal die Schichtleitung: Man muss mehr machen, hat aber auch mehr Überblick, etwa durch die Akten, man erfährt mehr. Daher befürworte ich auch die neue Pflegekammer. Ich weiß, dass es Vorbehalte gibt – man zahlt Beiträge, muss wie Ärzte jährliche Fortbildungspunkte vorweisen –, aber ich glaube, dass die Pflege davon im Endeffekt profitieren wird.<br />
In der jungen Pflege – mit Menschen, die teilweise im selben Alter sind wie ich oder jünger – sind die Herausforderungen nochmal andere als im Geronto- oder Demenzwohnbereich. Man muss sich noch mehr mit den Persönlichkeiten auseinandersetzen. Wenn jemand eine Querschnittlähmung oder Multiple Sklerose hat oder im Wachkoma liegt, muss man außerdem viel mehr mobilisieren, das ist auch körperlich anstrengend.<br />
Es braucht mehr Menschlichkeit in der Pflege: Es ist zu merken, ob nur „einmal drübergepflegt“ wird, weil die Zeit fehlt. Schon in der Ausbildung frage ich mich: Wo nehme ich die Zeit her? Mir ist wichtig, dass man sich mit dem Menschen beschäftigt, zum Beispiel über Biografie-Arbeit, oder auch einfach mal jemanden zum Lachen bringt. Diese Momente sind für mich Ressourcen, die beiden Seiten guttun.<br />
Die Außenwirkung der Pflege ist sicher verbesserungswürdig. Meine Freundin, die Ärztin ist, hat in der Pandemie sehr schnell die Balkontür zugeschlagen, als das Klatschen anfing. Da braucht es etwas mehr. Natürlich geht es um Wertschätzung – aber nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch um Akzeptanz, wie man seine Arbeit machen kann und wie man dafür angesehen wird.</p>
<p><strong><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-4810 size-full" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_HK.jpg&nocache=1" alt="" width="400" height="500" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_HK.jpg&nocache=1 400w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_HK-240x300.jpg&nocache=1 240w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Helin Karakoc </strong><br />
Helin ist 19 Jahre und macht ihre Ausbildung beim ambulanten Pflegedienst Maria in Poll.</p>
<p>Vor einiger Zeit musste mein Opa ins Krankenhaus – da hat es mir sehr geholfen, sein Krankheitsbild zu verstehen. Deshalb habe ich mein Schulpraktikum im Krankenhaus gemacht und anschließend eine generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau begonnen.<br />
Im Krankenhaus sind die Inhalte sehr umfangreich, hier ist mehr medizinisches Fachwissen gefragt. Man darf diesen Beruf nicht unterschätzen – mit 17 in der Ausbildung zur Krankenschwester habe ich nicht immer verstanden, warum Patienten versterben. Auch die Psyche muss den Tod verarbeiten können. Daher ist es ganz wichtig, vor Beginn der Ausbildung Praktika zu machen.<br />
Ich finde es zwar nach wie vor interessant im Krankenhaus oder mit Kindern zu arbeiten. Aber vor allem In der stationären Langzeitpflege kann ich längerfristige Beziehungen aufbauen, man kennt den Hintergrund der Bewohner. Man weiß vielleicht sogar: diese Person ist erleichtert, sie will sterben, und man kann sie dabei begleiten.<br />
Ich mag auch den Austausch zwischen den Generationen. Die Bewohner sind interessiert daran, wie wir heute leben. Und es ist erstaunlich zu hören, wie sie früher gelebt haben. Ich merke mir ihre Interessen, frage sie nach ihrem Allgemeinwissen oder stelle Quizfragen. Das sind eigentlich Kleinigkeiten – die für uns nicht mehr als ein paar Minuten ausmachen. Für die Bewohner sind sie aber oft etwas Großes, worauf sie sich freuen.<br />
Ich freue mich darauf, all das, was wir in der Pflegeschule lernen, wirklich umzusetzen, zum Beispiel in der Hygiene und der Qualität der Pflege. Man darf nie aufgeben in diesem Beruf.</p>
<p><strong><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-4809 size-full" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_LN.jpg&nocache=1" alt="" width="400" height="500" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_LN.jpg&nocache=1 400w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/12/Clarenbachwerk_PFK1_LN-240x300.jpg&nocache=1 240w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Leonora Neziraj</strong><br />
Leonora ist 19 Jahre alt und macht ihre Ausbildung bei einem Johanniterstift.</p>
<p>Vor drei Jahren habe ich eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten gemacht. Dazu gehörten verschiedene Praktika: im Krankenhaus, im Kindergarten und im Altenheim. Im Krankenhaus wurde ich damals leider sehr schlecht behandelt, und vor dem Altenheim hatte ich regelrecht Angst. Ich bin sehr geruchsempfindlich und habe gedacht: Intimpflege kann ich nie im Leben machen! Außerdem hatte ich noch keinerlei Erfahrung mit dem Tod.<br />
Am Ende habe ich es aber ausprobiert und mich so schnell daran gewöhnt, dass ich gar nicht mehr weg wollte. Bevor ich dann die Ausbildung zur examinierten Pflegefachfrau begonnen habe, hatte ich schon eine Weile als Pflegehelferin gearbeitet. Mittlerweile liebe ich den Beruf wirklich sehr, ich würde ihn jedem weiterempfehlen.<br />
Die alten Menschen brauchen uns, und sie freuen sich darüber, jungen Menschen zu begegnen. Die Bewohner sagen mir oft: ‚Sie erinnern mich an meine eigene Jugend.‘ Ich gehe mit ihnen genauso um wie mit meinen Großeltern, die leider nicht in meiner Nähe wohnen. Ich mag es, sie schick anzukleiden, sie zum Lachen zu bringen und ihnen einfach Freude zu bereiten.<br />
Sowohl das Zusammentreffen der Generationen als auch das der unterschiedlichen Nationen ist spannend. Ich zum Beispiel bin Albanerin, und eine Bewohnerin, die in Kurzzeitpflege bei uns war, hat sich sehr für meine Kultur interessiert. Als ich ihr ein Video von einer Hochzeit im Kosovo gezeigt habe, hat sie sich unheimlich darüber gefreut. Wir haben uns so gut verstanden, dass wir beide geweint haben, als sie wieder in ihre alte Wohnung zurückgezogen ist.<br />
Gerade mache ich wieder ein Praktikum im Krankenhaus. Nach meinen früheren Erfahrungen hatte ich vorher etwas Angst, aber seit ich das tolle Team hier erlebt habe, bin ich sehr glücklich!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brauchen wir eine Pflegekammer?</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/pflegeprofession-brauchen-wir-eine-pflegekammer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 14:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klaus Strimmer, der Leiter unserer Pflegeschule im Clarenbachwerk (ehemals Fachseminar), plädiert für die gerade in Nordrhein-Westfalen eingeführte Pflegekammer und versucht, einige damit verbundene Vorbehalte auszuräumen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berufsgruppe der Pflegenden stellt mit 1,2 Mio. Arbeitenden die größte Gruppe im deutschen Gesundheitswesen dar. Diese große Berufsgruppe erfährt in der Gesellschaft oft nur Aufmerksamkeit, wenn wieder einmal fatale Zustände in der Pflege aufgedeckt wurden. In der Politik scheint das Interesse an den Belangen der beruflich Pflegenden niedrig zu sein. Auch wenn durch die Corona-Pandemie anfänglich auf die Pflege geblickt wurde, mehr als eine einmalige Bonuszahlung, die nicht in allen Bereichen der Pflege umgesetzt wurde, und das Klatschen auf Balkonen sowie warme Worte wurden es dann doch nicht.</p>
<p>Es mangelt hier deutlich an einer würdigen Vertretung in den jeweiligen politischen Entscheidungsinstanzen. Um diese Missstände zu beheben, ist eine Pflegekammer zur Aufwertung und Stärkung der Pflege hilfreich und dringend nötig!</p>
<p>Übergeordnete Ziele der Pflegekammer sind zum einen die Schaffung eines Stimmrechts der professionell Pflegenden durch eine sozialrechtliche Selbstverwaltung und zum anderen wird eine Beteiligung an der Gesundheitsplanung auf Länder- sowie Bundesebene ermöglicht.</p>
<p>In Deutschland haben in den Bundesländern schon mehrere Pflegekammern ihre Arbeit aufgekommen. Eine Vorreiterposition nimmt hier die Pflegekammer des Landes Rheinlandpfalz ein. Aktuell laufen in vielen Bundesländern ebenfalls Vorarbeiten zur Errichtung von Vertretungs- und Verwaltungsorganen für die Pflege. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen hatte der Förderverein Pflegekammer e. V. sehr gute Vorarbeit geleistet und somit den Aufbau der Pflegekammer NRW ermöglicht.</p>
<p>Aber was ist eine Pflegekammer überhaupt? Sie ist weder Verein noch Verband, als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist sie eine juristische Person, die ihre hoheitlichen Aufgaben durch die jeweilige Landesregierung gesetzlich zugewiesen bekommen hat. Ihr Mandat besteht aus mehreren Aufgabenfeldern, die aktuell auf viele verschiedene Stellen verteilt sind. Sie ist zuständig für die Berufsverwaltung und -ordnung, die Registrierung der Pflegenden, die Abnahme von Prüfungen, der Regelung von Fort- und Weiterbildung, das Erstellen von Pflegegutachten mit zusätzlicher Schiedsstellenfunktion sowie einer politischen Vertretung der Pflegenden bei der Gesetzgebung, die das Ansehen des Pflegeberufes fördert.</p>
<p>Berufsverbände oder die Gewerkschaften werden durch eine Pflegekammer nicht ersetzt. In der Summe trägt ein „Dreigestirn“ von Pflegekammer, Berufsverbänden und Gewerkschaften mit den jeweiligen Aufgaben dazu bei, eine gute Pflegequalität und gute Bedingungen für die Pflege zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4708 aligncenter" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/09/Grafik-Aufgaben-Berufsverband-Pflegekammer-Gewerkschaft.jpg&nocache=1" alt="" width="1024" height="900" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/09/Grafik-Aufgaben-Berufsverband-Pflegekammer-Gewerkschaft.jpg&nocache=1 1024w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/09/Grafik-Aufgaben-Berufsverband-Pflegekammer-Gewerkschaft-300x264.jpg&nocache=1 300w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2021/09/Grafik-Aufgaben-Berufsverband-Pflegekammer-Gewerkschaft-768x675.jpg&nocache=1 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Abbildung: © Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe – dbfk.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im europäischen und internationalen Vergleich liegt Deutschland beim Thema Pflegekammer sehr weit hinten. In vielen Ländern sind Pflegekammern bzw. kammerartige Verwaltungsorgane schon seit Jahrzehnten initialisiert und ermöglichen so ein aktives Mitentscheiden und die Förderung der Profession Pflege.</p>
<p>Ein häufiges Argument gegen eine Pflegekammer ist, dass eine „Zwangsmitgliedschaft“ ein falscher Weg sei. Seit den 2000er-Jahren besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Registrierung, diese wurde bis heute aber nur wenig angenommen. Ein Blick auf die internationale Lage, oder auch auf die der Mediziner in Deutschland macht klar, dass eine berufliche Tätigkeit ohne Mitgliedschaft in einem beruflichen Verwaltungsorgan nicht gegeben ist.</p>
<p>Das Zitat von Agnes Karll aus dem Jahre 1908 — „Will die Frau, die Schwester, nicht wie bisher Amboss sein, muss sie eiligst anfangen, Hammer zu werden und nicht mehr ihr Geschick willenlos aus den Händen anderer zu nehmen, sondern es selbst zu gestalten“ — verdeutlicht, dass es dringend an der Zeit ist, eine angemessene Vertretung der beruflich Pflegenden in den Ministerien von Bund und Ländern zu etablieren!</p>
<p><strong>Klaus Strimmer, Leiter der Pflegeschule/Fachseminar im Clarenbachwerk</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lockerung der Besuchsregeln</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/lockerung-der-besuchsregeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2020 13:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cbwkwp.jenero.net/?p=3607</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem 10. Mai sind auch in den Pflegeeinrichtungen des Clarenbachwerks wieder Besuche möglich: nach Anmeldung und Terminvergabe und unter Einhaltung bestimmter Regeln, die Sie hier finden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Viele Wochen wurde diese Nachricht ersehnt: die Besuchsregeln in Pflegeeinrichtungen werden nach der aktuellen Coronaschutz-Verordnung nun wieder gelockert. Um den Infektionsschutz und Hygieneregeln zu wahren, gelten allerdings folgende Regeln:</p>
<ul>
<li class="p1">Besuche können nur nach Anmeldung zu einem bestimmten Termin stattfinden, max. einmal täglich für 30 Minuten.</li>
<li class="p1">Jede Besuchsperson wird registriert, um ggf. Infektionsketten zurückzuverfolgen, und muss als Eingangsscreening Fragen zu Erkrankungszeichen beantworten. Bei Anzeichen einer Infektion kann kein Besuch stattfinden.</li>
<li class="p1">Alle Besuchspersonen müssen eine mitgebrachte Mund-Nase-Bedeckung tragen und sich vor und nach dem Besuch die Hände waschen bzw. desinfizieren.</li>
<li class="p1">Es findet kein Körperkontakt zwischen Besuchspersonen und Bewohnern statt.</li>
<li class="p1">Besucher müssen zu allen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einhalten – dafür trifft die Einrichtungsleitung Maßnahmen (begrenzt z. B. die Zahl gleichzeitig anwesender Personen).</li>
</ul>
<p class="p1">Grundsätzlich können Bewohner nur im Außenbereich der Einrichtung von max. 2 Personen zeitgleich besucht werden, etwa auf bereitgestellten Terrassen, in Zelten oder anderen definierten Bereichen.</p>
<p class="p1">Bettlägrige, beatmete, im Sterbeprozess befindliche Personen und Bewohner von Behinderteneinrichtungen können auch innerhalb der Einrichtung in Einzelzimmern besucht werden, durch max. 1 Besuchsperson. Diese wird am Eingang abgeholt, hinein- und nach dem Besuch wieder hinausbegleitet. Beim Betreten der Einrichtung sind die Hände mit Seife und Wasser zu waschen oder zu desinfizieren. Es findet kein Körperkontakt statt. Doppelzimmer werden für den Besuch vereinzelt, eine Aufzugnutzung ist nur einzeln gestattet.</p>
<p class="p1">Bei Einrichtungen ohne Außenbereich gelten die Voraussetzungen der Besuche im Innenbereich der Einrichtung.</p>
<p class="p1"><strong>Durch diese Regeln kann nicht jeder Bewohner täglich besucht werden. Bitte planen Sie Besuche daher möglichst außerhalb der voraussichtlich stark frequentierten Tage (wie z. B. Sonn- und Feiertage). Die Terminvergabe erfolgt durch jede Einrichtung individuell.</strong></p>
<p class="p1">Die Einrichtungsleitung kann, insbesondere zur Einhaltung des Infektionsschutzes, Abweichungen vornehmen. Im Weiteren wird ein Besuchskonzept mit entsprechenden Hygienemaßnahmen zusammen mit dem Bewohnerbeirat und der Mitarbeitervertretung entwickelt, auch z. B. zu Kontakten mit Therapeuten, Friseur etc.</p>
<p class="p1"><strong>Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Einrichtungsleitung!</strong></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Besuchsverbot zum Corona-Schutz</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/besuchs-und-verhaltensregeln-zum-corona-schutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 12:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cbwkwp.jenero.net/?p=3516</guid>

					<description><![CDATA[<p>+ + + Die Stadt Köln hat zum Schutz der Bewohner derzeit ein Besuchsverbot in allen Pflegeeinrichtungen angeordnet. Ausnahmen gelten für Sterbende, die in den letzten Stunden begleitet werden. + + +</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/besuchs-und-verhaltensregeln-zum-corona-schutz/">Besuchsverbot zum Corona-Schutz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://cbwkwp.jenero.net">Clarenbachwerk</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Liebe Angehörige, Betreuerinnen und Betreuer, wie Sie sicherlich wissen, sind aufgrund der drohenden Coronavirus-Infektionen erhöhte Prophylaxemaßnahmen erforderlich.</p>
<p class="p1">Die Stadt Köln hat zum Schutz der Bewohner daher derzeit ein <strong>Besuchsverbot</strong> in allen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen angeordnet. <strong>Ausnahmen gelten für Sterbende</strong>, die in den letzten Stunden begleitet werden. Über Änderungen halten wir Sie auf dem Laufenden.</p>
<p class="p1"><strong>In folgenden Fällen müssen Sie auf den Besuch Ihres Angehörigen ganz verzichten:</strong><br />
•  Wenn bei Ihnen oder in Ihrem direkten Umfeld der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht.<br />
•  Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld grippeähnliche Symptome aufweist.<br />
•  Wenn Sie oder Menschen in Ihrem direkten Umfeld sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.</p>
<p class="p1">Bitte desinfizieren Sie vor dem Besuch Ihres Angehörigen Ihre Hände entsprechend der Abbildung.</p>
<p class="p1">Vielen Dank für Ihre Unterstützung!<br />
Manuela Duchon und Hans-Peter Nebelin, Geschäftsführung<br />
CBWK Clarenbachwerk Köln gGmbH</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-3525" src="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2020/03/CBWK_Coronaschutz_gr-1024x626.jpg&nocache=1" alt="" width="1024" height="626" srcset="https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2020/03/CBWK_Coronaschutz_gr-1024x626.jpg&nocache=1 1024w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2020/03/CBWK_Coronaschutz_gr-300x183.jpg&nocache=1 300w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2020/03/CBWK_Coronaschutz_gr-768x470.jpg&nocache=1 768w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2020/03/CBWK_Coronaschutz_gr-1536x939.jpg&nocache=1 1536w, https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/webpc-passthru.php?src=https://cbwkwp.jenero.net/wp-content/uploads/2020/03/CBWK_Coronaschutz_gr-2048x1252.jpg&nocache=1 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
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		<title>Neue Qualitätsprüfung für Pflegeeinrichtungen</title>
		<link>https://cbwkwp.jenero.net/politik-gesellschaft/neue-qualitaetspruefungen-von-pflegeeinrichtungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Irina Rasimus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 20:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Herbst wurde mit der Umsetzung des neuen Qualitäts- und Prüfsystems für die vollstationäre Pflege begonnen – die so genannte „Indikatorengestützte Prüfung“.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>Im Herbst wurde mit der Umsetzung des neuen Qualitäts- und Prüfsystems für die vollstationäre Pflege begonnen.<br />
Die so genannte „Indikatorengestützte Prüfung“ umfasst drei verschiedene Bereiche:</div>
<div></div>
<div>• die Erhebung von Indikatorendaten durch die Pflegeeinrichtungen<br />
• die Qualitätsprüfung durch den MDK bzw. den Prüfdienst der privaten Krankenversicherung vor Ort<br />
• die Veröffentlichung von Indikatorenergebnissen, ausgewählten MDK-Prüfergebnissen und Angaben der Pflegeeinrichtungen zu ihrer Struktur für die Verbraucherinnen und Verbraucher</div>
<div></div>
<div>Die Pflegeeinrichtungen müssen ab Oktober halbjährlich intern Qualitätsdaten zur Versorgung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner – sogenannte Qualitätsindikatoren – erheben und diese an die Datenauswertungsstelle (DAS) schicken.<br />
Die halbjährliche Erhebung umfasst insgesamt 72 Fragen aus unterschiedlichen Versorgungsbereichen, z.B. wie mobil und selbstständig die Pflegebedürftigen sind, wie viele von ihnen wie oft an Dekubitus oder den Folgen von Stürzen leiden und ob ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust eingetreten ist.</div>
<div></div>
<div>Ab November 2019 finden die Qualitätsprüfungen von MDK und PKV-Prüfdienst in den Einrichtungen auf der Basis der neuen Richtlinien für die vollstationäre Pflege (QPR vollstationär) statt.</div>
<div></div>
<div>Der neue Prüfansatz berücksichtigt das neue Verständnis der Pflegebedürftigkeit und hat die umfassende, individuelle Versorgungssituation des Pflegebedürftigen im Blick. Mobilität und Selbstversorgung, krankheits- und therapiebedingte Anforderungen, aber auch die Gestaltung des Alltagslebens und der sozialen Kontakte werden in die Qualitätsprüfung einbezogen.</div>
<div></div>
<div>Die Qualitätsprüfung durch den MDK basiert auf der Inaugenscheinnahme von neun stichprobenhaft ausgewählten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie einem persönlichen Gespräch mit ihnen, um die Versorgungsqualität zu untersuchen. Darüber hinaus prüft der MDK bei sechs Personen aus der Stichprobe die Plausibilität der Indikatorendaten, die die Pflegeeinrichtung selbst ermittelt und an die Datenauswertungsstelle übermittelt hat.</div>
<div></div>
<div>Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Fachgespräch mit den Pflegekräften vor Ort über die Prüfergebnisse der Personenstichprobe. Insgesamt gewinnt die pflegefachliche Beratung des MDK an Bedeutung. Die Pflegedokumentation spielt in Zukunft eine nachgeordnete Rolle.</div>
<div>In der Zeit vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020 werden alle Pflegeheime einmal geprüft, danach im Abstand von einem Jahr. Heime mit guten Indikatoren- und guten Prüfergebnissen werden ab 2021 nur noch alle zwei Jahre vom MDK geprüft. Regelprüfungen sind bei der Einrichtung in Zukunft einen Tag vorher anzukündigen. Anlassprüfungen, die die Landesverbände der Pflegekassen nach Hinweisen auf Mängel beim MDK beauftragen können, erfolgen wie bisher unangemeldet.</div>
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